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Interview mit Gap-Year-Teilnehmerin Raija Maria Schulte

Die 24-jährige Hochschulabsolventin lernt im Rahmen des Gap Years drei unterschiedliche Unternehmen kennen. Ihre erste Station: GEDIA aus Attendorn.

Raija Maria Schulte macht ihr erstes Praktikum bei GEDIA im Bereich "Business Development". (Foto: Südwestfalen Agentur)

Laura Menke, Ausbildungsleiterin bei GEDIA, betreut Raija während ihres Praktikums. (Foto: Südwestfalen Agentur)

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Raija Maria Schulte aus Welchen-Ennest nimmt als Young Professional beim „Gap Year Südwestfalen“ teil und lernt nun drei unterschiedliche Unternehmen aus der Region kennen. Ihr erstes Praktikum macht die 24-jährige Hochschulabsolventin bei GEDIA in Attendorn im Bereich „Business Development“. Im Interview erzählt sie uns, wie ihr Arbeitsalltag dort aussieht und was sie sich von ihrem Gap Year erhofft.

Warum hast Du Dich für das „Gap Year Südwestfalen“-Programm beworben?
Nach meinem Bachelor „International Business Management East Asia“ und über einem Jahr Berufstätigkeit war ich mir sicher, dass ich gerne noch einen Master machen möchte. Das Gap Year Südwestfalen bietet mir die Möglichkeit in verschiedene Branchen, Unternehmen und Abteilungen reinzuschauen. Dadurch erhoffe ich mir herauszufinden, für welchen Masterstudiengang ich mich einschreiben möchte.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag bei GEDIA in Attendorn aus? Welche Aufgaben erledigst Du?
Bei Gedia bin ich im Business Development tätig. Das Tagesgeschäft besteht zum Beispiel aus der Vorbereitung von Präsentationen für Reportings und aus der Unterstützung der Auslandsstandorte in Nordamerika, Mexiko, China und Indien, mit denen wir auch regelmäßig Online-Meetings abhalten. Dadurch kann ich meine Englisch- und Chinesischkenntnisse einsetzen und üben. Das finde ich ziemlich cool! Hinzu kommen noch einige Projekte wie Markt- und Wettbewerbsanalysen.

Was versprichst Du Dir von Deinen zwei nächsten Praktika bei Viega und dokuworks?
Bei Viega absolviere ich mein Praktikum im Global Marketing. Hier wünsche ich mir einen tiefen Einblick in diesem Bereich und dass ich verstehe, wie Internationales Marketing von der Planung bis zur Durchführung und Auswertung funktioniert. Bei dokuworks bin ich auch im Marketing und hoffe hier, die Unterschiede zwischen Internationalem und lokalem Marketing zu sehen. Und natürlich möchte ich meine Arbeitskollegen tatkräftig unterstützen.

Würdest Du das „Gap Year Südwestfalen“ weiterempfehlen?
Auf jeden Fall! Damit hat man die Möglichkeit verschiedene Unternehmen kennenzulernen und Berufserfahrung zu sammeln. Und ein super-positiver Punkt ist auch, dass man bei den potenziell zukünftigen Arbeitgebern bereits einen Fuß in der Tür hat und viele Kontakte knüpfen kann. Also ein klares ja!

In drei Wörtern: Was bedeutet Südwestfalen für Dich?
(lacht) Heimat, Regen und Motorrad fahren.

Möchtest Du gerne hier in Südwestfalen bleiben und arbeiten oder zieht es Dich weg aus der Heimat?
Mit 18 Jahren konnte ich es kaum erwarten zum Studieren in die Stadt zu ziehen. Vier Jahre lang habe ich das Stadtleben genossen und ein Jahr davon habe ich sogar in einer chinesischen Großstadt gelebt. Dann wurde mir klar, dass mein Herz doch irgendwie am Sauerland hängt. Mit dem richtigen Job bleibe ich sehr gerne in Südwestfalen!

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