„Man kann den Studiengang finden, der zu einem passt“

Matthias Fritzsche ist 18 Jahre alt, kommt aus Siegen und macht zurzeit die Work & Study-Variante des Gap Year Südwestfalen. Im Interview berichtet er von den Erfahrungen, die er während seines Schnupperstudiums an der Uni Siegen gesammelt hat.

 


 

Wie hast Du vom „Gap Year Südwestfalen“ erfahren?

Ich habe durch meine Mutter vom „Gap Year Südwestfalen“ erfahren. Sie ist auf die Webseite zum Programm gestoßen und meinte zu mir, ob ich das nicht nach meinem Abitur machen möchte.

Warum hast Du Dich für das „Gap Year Südwestfalen“-Programm beworben?

Weil ich mir nicht sicher war, ob ich nach der Schule studieren oder eine Ausbildung beginnen möchte. So habe ich einen guten Einblick in beide Möglichkeiten und kann mich dann nach dem Gap Year entscheiden.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus? Welche Aufgaben erledigst Du?

Mein Alltag an der Uni sieht sehr unterschiedlich aus. Am Anfang habe ich oft von 8:30 Uhr morgens bis zum späten Nachmittag viele verschiedene Vorlesungen angesehen, die ich mir selbst vorher herausgesucht habe. Da waren unter anderem die Studiengänge Architektur, Mathematik, Bauingenieurswesen, Wirtschaftsinformatik und Elektrotechnik dabei. Mit der Zeit habe ich dann sehr viele Studiengänge, die mir nicht gefallen haben, aus meinem Stundenplan „rausgeworfen“, sodass ich jetzt fast nur noch zu Vorlesungen aus der Wirtschaftsinformatik und Mathematik gehe. Meistens entscheide ich dann spontan, welche Vorlesungen ich besuche. Außerdem treffe ich oft Freunde, die auch Wirtschaftsinformatik studieren, und gehe dann mit denen zu den Vorlesungen und in die Mensa.

Was gefällt Dir am Studium am besten? Wurden Deine Erwartungen bisher erfüllt?

An einem Studium gefällt mir am besten, dass man in der Uni viele Leute aus seinem Alter trifft und auch neue Leute kennenlernt. Desweiteren gefällt mir, dass man genau das studieren kann, was einen wirklich interessiert. Zudem kann man sich den Lernstoff mehr oder weniger selbst einteilen und somit selbst entscheiden, wann man wie viel lernt. Außerdem gab es viele coole Gruppentreffen mit den anderen Vorstudierenden, die von den Mentoren organisiert wurden. Meine Erwartungen wurden also auf jeden Fall erfüllt.

Was versprichst Du Dir von Deinem Praktikum?

Dass ich in den Ausbildungsberuf des Informationselektronikers einen guten Einblick erhalte und generell das Unternehmen näher kennenlerne. Prinzipiell habe ich mich zwar eigentlich schon für ein Studium entschieden, möchte ich mich aber durch das Praktikum noch einmal endgültig entscheiden können.

Würdest Du das „Gap Year Südwestfalen“ Deinen Freunden weiterempfehlen? Und wenn ja, warum?

Auf jeden Fall! Die meisten wissen nach der Schule nämlich nicht genau, was sie studieren wollen oder ob sie überhaupt studieren wollen. Bei der Work & Study Variante kann man in dem Probestudium alle Studiengänge, die für einen infrage kommen ausprobieren und somit den finden, der zu einem passt.
Außerdem kann man mit dem Gap Year vermeiden, später das Studium oder die Ausbildung abbrechen zu müssen, weil es einem doch nicht gefällt.

 


 

Seit Februar ist Matthias nun bei der HEES Bürowelt Unternehmensgruppe und lernt unter anderem den Beruf eines Fachinformatikers kennen.

Wir wünschen Matthias bei dem zweiten Teil seines Gap Years viel Spaß und Erfolg!

 

Du hast Interesse an der Work & Study Variante des Gap Year Südwestfalen? Hier erfährst du noch mehr dazu!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung! #gapyearsuedwestfalen